• Downloads
  • Kontaktaufnahme
  • Anfahrt
  • Deutsch Deutsch Deutsch de
  • English English Englisch en
  • 简体中文 简体中文 Vereinfachtes Chinesisch zh-hans
Epitype GmbH
  • Produkte
  • Über uns
    • Management
    • Team
    • Förderprojekte
    • Publikationen
    • Presse
    • Jobs
  • Kontakt
    • Anfahrt
    • Kontaktaufnahme
  • News / Blog
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

HPV-Impfung für Jungen- warum und wozu?

Blog
Pixabay/WhitesessionPixabay/Whitesession

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat vor kurzem eine neue Impfempfehlung veröffentlicht: Jungen im Alter von neun bis vierzehn Jahren sollen künftig eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) erhalten. Bisher galt die Empfehlung nur für Mädchen in diesem Alter.

 

Warum sollen nun auch Jungen geimpft werden?

Die Impfung gegen HPV ist in erster Linie als „Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs“ bekannt. Deswegen verwundert es evtl. etwas, dass die STIKO nun eine Impfempfehlung für Jungen ausgegeben hat. Doch verursacht HPV weit mehr Krankheiten als Gebärmutterhalskrebs.

 

HPV-Impfung – Das ist drin

Der am häufigsten verwendete Impfstoff heißt Gardasil und ist mittlerweile als neunfache Impfung auf dem Markt. Er schützt vor sieben sogenannten Hochrisiko-HPV. Diese verursachen nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern sind auch für einen Teil von Scheiden-, Penis- und Analkarzinome sowie Mund- und Rachenkarzinome verantwortlich. Das heißt, auch Jungs können mit der Impfung vor entsprechenden Krebserkrankungen geschützt werden.

Außerdem schützt Gardasil gegen zwei sogenannte Niedrigrisiko-HPV, HPV 6 und HPV 11. Diese verursachen keine Karzinome, können aber unangenehme Auswirkungen haben: Sie sind Hauptverursacher von sogenannten Feigwarzen, also Genitalwarzen, die aber auch in anderen Bereichen auftreten können. Eine Behandlung dieser Warzen ist aufwendig und zieht sich über einen längeren Zeitraum.

 

Impfschutz für Jungen = höherer Schutz für die Gesamtbevölkerung

Neben dem direkten Nutzen für die Jungen gibt es noch ein wesentliches Argument für die Impfung: die sogenannte Herdenimmunität. Die Viren werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Durch die Impfung der Jungen wird es daher allgemein einen höheren Schutz in der Bevölkerung geben. Eine Modellrechnung zeigte, dass durch die Impfung der Jungen pro Jahr tausende Krebsfälle verhindert werden können.[1]

Nobelpreisträger Harald zur Hausen, der herausfand, dass HPV Gebärmutterhalskrebs verursachen, äußerte sich anlässlich der neuen Impfempfehlung: „‚Männer haben im Alter zwischen 15 und 40 Jahren mehr sexuelle Partner als Frauen im gleichen Alter, weltweit. Deswegen gelten sie als Hauptüberträger der Infektionen‘. Wenn man diese Krankheiten in einer absehbaren Zeit wirkungsvoll bekämpfen wolle, müsste man daher beide Geschlechter rechtzeitig impfen.“[2]

 

Welche Auswirkungen hat die Impfempfehlung?

In den nächsten Monaten entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA), ob die Impfempfehlung der STIKO zur Pflichtleistung für Krankenkassen ernannt wird. Die Zeichen stehen gut: der GBA folgt fast immer der Empfehlung der STIKO. Bereits jetzt übernehmen viele Krankenkassen die HPV-Impfung auch für Jungen.

 

Wie steht es um die Impfrate?

Bereits seit 2007 besteht die HPV-Impfempfehlung für Mädchen. Doch in Deutschland gibt es noch immer starke Vorbehalte gegen die Impfung, obwohl sie als sicher und gut verträglich eingestuft wird. Weniger als die Hälfte der 17-jährigen Mädchen ist geimpft (Stand 2015). Ein weiterer Grund könnte sein, dass im Alter zwischen neun und vierzehn Jahren üblicherweise keine Impfungen durchgeführt werden: die Grundimmunisierungen haben die Kinder bereits erhalten und viele Kinderärzte haben die HPV-Impfung nicht auf dem Schirm. Ein Besuch beim Gynäkologen findet in diesem Alter bei den allermeisten Mädchen noch nicht statt. Für viele Eltern ist es befremdlich, schon in diesem Alter an eine Ansteckung mit HPV zu denken. Jedoch hat die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr die größte Wirkung.

Quelle: Robert Koch Institut

Quelle: Robert Koch Institut

 

 

 

 

 

 

Früherkennung ist und bleibt wichtig

Immer wieder liest man, dass man durch die Impfung vor HPV-assoziierten Krankheiten geschützt sei. Das stimmt aber nicht, weil der Impfstoff vor den gefährlichsten bzw. verbreitetesten, aber nicht allen HPV schützt. Deshalb ist es für Mädchen und Frauen wichtig, dass sie regelmäßig zur Vorsorge gehen. Trotzdem zeigen erste Langzeitstudien, dass die Zahlen der Krebsfälle unter den Geimpften deutlich niedriger ist als in der Gruppe der Nichtgeimpften. Eine Impfung lohnt sich auch nach dem 18. Lebensjahr. Die Kosten müssen dann jedoch in der Regel selbst getragen werden.

 

[1]https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2018/07_2018.html;jsessionid=4C71518374BF87F8DF0F28CC1C3A588A.2_cid290, abgerufen am 13.07.2018

[2] https://www.deutschlandfunk.de/hpv-impfstoff-gegen-krebs-beide-geschlechter-muessen.709.de.html?dram:article_id=401789

 

17. Juli 2018/von TowerPR
Schlagworte: Früherkennung, GBA, Gebärmutterhalskrebs, Gemeinsamer Bundesausschuss, HPV, HPV-Impfung für Jungen, Impfrate, Impfung, Krebsvorsorge, Ständige Impfkomission, STIKO, Vorsorge, zur Hausen
Eintrag teilen
  • Teilen auf WhatsApp
https://www.epitype.de/wp-content/uploads/2018/07/180713_Impfung_Pixabay_whitesession.jpg 1280 1920 TowerPR https://www.epitype.de/wp-content/uploads/2025/08/epitype_website-logo-300x130.png TowerPR2018-07-17 16:13:402018-07-17 16:13:40HPV-Impfung für Jungen- warum und wozu?
Das könnte Dich auch interessieren
Das Laborteam von oncgnostics mit GynTect Zweite Crowdinvesting-Runde für Kleinanleger bei oncgnostics
Bei Gebärmutterhalskrebs wird oft eine Konisation durchgeführt - Gebärmutterkrebs ist in der Gebärmutter selbst lokalisiert. Gebärmutterhalskrebs und Gebärmutter(-körper-) krebs – Was ist der Unterschied?
Weltgesundheitstag Weltgesundheitstag 2018 – Zurück zu den Wurzeln der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: „GynTect 2.0“- Breiteres Anwendungsspektrum durch größere Vielfalt verwendbarer Proben
Deutsche Biotechnologietage Berlin Deutsche Biotechnologietage (DBT) in Berlin: oncgnostics referiert zu neuen diagnostischen Ansätzen bei der Krankheitserkennung
The oncgnostics managers together with Geneo Dx managers and colleagues. oncgnostics in China: Pitch, Messe und Partnerbesuch
GynTect GynTect – Was der Test leistet
MEDICA 2016: oncgnostics präsentiert erweiterten Gebärmutterhalskrebstest GynTect

Archiv

Epitype GmbH

Die Epitype GmbH, ein Spin-off der Universitäts-Frauenklinik in Jena, ist ein Molekulardiagnostik-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von in-vitro diagnostischen Tests für Krebs spezialisiert hat.

Die Epitype GmbH arbeitet mit einem nach ISO 13485 zertifizierten Qualitätsmanagementsystem in der Forschung, Entwicklung, Herstellung und im Firmenmanagement.

Aktuelle Beiträge

  • Weltweit einzigartiger Test für Gebärmutterhalskrebs als Gamechanger für das Gesundheitssystem
  • Einladung zum Pressegespräch
  • Biotechnologieunternehmen aus Jena stellt Insolvenzantrag

Kontakt

Epitype GmbH
Löbstedter Str. 41
07749 Jena
Germany

Telefon: +49 (0)3641 5548500

E- Mail: contact[at]epitype.de
Internet: www.epitype.de

© 2015 - 2025 Epitype GmbH Jena Germany
  • Start
  • Kontaktaufnahme
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen
Epitype GmbH
Einwilligung verwalten

Um Ihnen ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Einwilligung nicht erteilen oder zurückziehen, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.

Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}